Geschrieben am 02. Januar 2017 Zurück zur Übersicht
Rauchmelderpflicht in Bayern
Stichtag: 31.12.2017

Bis zum 31.12.2017 müssen alle Wohnungen in Bayern mit Rauchmeldern ausgestattet sein, das hat die Landesregierung mit Änderung der Bayerischen Bauordnung in 2012 beschlossen. Verantwortlich für Anschaffung und Montage sind alle Eigentümer von vermietetem Wohnraum, Eigenheimen und Eigentumswohnungen.

Benötigt werden durchschnittlich 3 Melder pro Wohnung, denn Rauchmelder müssen installiert werden in Schlafräumen, Kinderzimmern sowie in Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen.

Doch Achtung: Nur ein hochwertiger Rauchmelder kann im Brandfall zuverlässig und schnell Leben retten. Achten Sie daher beim Kauf auf Geräte mit 10 Jahren Garantie und dem sog. Q-Label. Diese Melder wurden speziell für den Langzeiteinsatz geprüft und zertifiziert, außerdem ist während der gesamten Betriebsdauer kein Batteriewechsel erforderlich. Ein weiteres Kriterium bei der Kaufentscheidung: Sowohl der Kidde Rauchmelder Q2 als auch der Rauchmelder HDv Sensys haben im aktuellen Test (1/2016) der Stiftung Warentest die Note "Gut" erhalten.

Für das Bundesland Bayern
gilt folgender Auszug aus der Landesbauordnung:

Gesetz zur Änderung der Bayerischen Bauordnung und des Baukammerngesetzes
vom 11. Dezember 2012

Bayerischen Bauordnung

Art. 14
4) In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2017 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.