D-Secour European Safety Products, Bremen
Verwendung von Cookies

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Geschrieben am 07. Dezember 2017 Zurück zur Übersicht
Rauchmelderpflicht in Berlin
Stichtag: 31.12.2020

Bis zum 31.12.2020 müssen alle Wohnungen in Berlin mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Verantwortlich für Anschaffung und Montage sind alle Eigentümer von vermietetem Wohnraum, Eigenheimen und Eigentumswohnungen.

Benötigt werden durchschnittlich 3 Melder pro Wohnung, denn Rauchmelder müssen installiert werden in Aufenthalts-, Schlafräumen, Kinderzimmern sowie in Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen.

Doch Achtung: Nur ein hochwertiger Rauchmelder kann im Brandfall zuverlässig und schnell Leben retten. Achten Sie daher beim Kauf auf Geräte mit 10 Jahren Garantie und dem sog. Q-Label. Diese Melder wurden speziell für den Langzeiteinsatz geprüft und zertifiziert, außerdem ist während der gesamten Betriebsdauer kein Batteriewechsel erforderlich. Ein weiteres Kriterium bei der Kaufentscheidung: Sowohl der Kidde Rauchmelder Q2 als auch der Rauchmelder HDv Sensys haben im aktuellen Test (1/2016) der Stiftung Warentest die Note "Gut" erhalten.

Für das Bundesland Berlin
gilt folgender Auszug aus der Bauordnung:

Mit dem “Dritten Gesetz zur Änderung der Bauordnung für Berlin” vom 17.06.2016 wurde dem § 48 BauO Bln (Wohnungen) der folgenden Absatz 4 zugefügt:

(4) In Wohnungen müssen

1. Aufenthaltsräume, ausgenommen Küchen, und
2. Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen

jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2020 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den Mietern oder sonstigen Nutzungsberechtigten, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.